Hochwasserschutz

Förderung des Hochwasserschutzes

Im Rahmen des integrierten Hochwasserrisikomanagements zur Vermeidung neuer und Verminderung bestehender Hochwasserrisiken können die Projektierung und Umsetzung von Schutzmaßnahmen sowie die Erstellung von übergeordneten Planungen und Gefahrenzonenplanungen gefördert werden.

Vorrang hat dabei die Vorsorge (Prävention) gegenüber der Nachsorge (Schadensbehebung nach Katastrophenereignissen) sowie die Erhaltung naturräumlicher Schutzwirkungen gegenüber der Durchführung technischer Schutzmaßnahmen.

Rechtliche Grundlagen

Den rechtlichen Rahmen der Förderung für den Hochwasserschutz bilden nationale und EU-rechtliche Gesetzesmaterien.

Zielgruppen

Förderungsmittel für den Hochwasserschutz werden für örtliche Interessenten, Gebietskörperschaften (Gemeinden) oder deren Zusammenschlüsse (Wassergenossenschaften und Wasserverbände) bereitgestellt. Die Anträge auf Förderung von Vorhaben aus Bundesmitteln können ausschließlich von der Bundeswasserbauverwaltung des Landes, im Namen der Begünstigten, eingebracht werden.

Weitere Informationen zu den Zielgruppen finden Sie hier.

Förderungsberechnung

Die Förderungssätze des Bundes für die Errichtung von Schutzmaßnahmen sowie für Instandhaltungs- und Betriebsmaßnahmen betragen an Bundesgewässern zwischen 70% und 85% bzw. an Interessentengewässern zwischen 33,3% und 50%. Für Planungen sowie für Maßnahmen an Grenzgewässern sind abweichende Förderungssätze vorgesehen.

Bei der Festlegung der Förderungssätze des Bundes für Schutzmaßnahmen (lineare Maßnahmen oder Hochwasserrückhaltemaßnahmen) sind Zu- oder Abschläge von den Basisförderungssätzen zu berücksichtigen.

Weitere Informationen zur Förderungsberechnung finden Sie hier.