Förderung von Solarthermie – solare Großanlagen

Eine Förderaktion des Klima- und Energiefonds der österreichischen Bundesregierung

Befristete Förderaktion des Klima- und Energiefonds:

Aktion 2021/2022: Anträge müssen zwischen dem 27.04.2021 und dem 24.02.2023 bis 12:00 Uhr eingebracht werden.

Erste Einreichfrist: 15.10.2021, 12:00
Uhr weitere Einreichfristen (mind. 2 pro Kalenderjahr) werden je nach verfügbaren Programmbudget auf der Homepage des Klima- und Energiefonds sowie der Kommunalkredit Public Consulting bekannt gegeben

Wer wird gefördert?

Förderungsmittel für das Programm Solarthermie werden für sämtliche natürlichen und juristischen Personen in Ausübung gewerblicher Tätigkeiten (jedoch nicht auf die Gewerbeordnung beschränkt) bereitgestellt. Insbesondere:

  • Produktionsbetriebe
  • Gewerbe- und Dienstleistungsbetriebe
  • Fernwärmenetzbetreiber
  • Energieversorgungsunternehmen
  • Tourismusbetriebe
  • Einrichtungen der öffentlichen Hand und Gebietskörperschaften sowie gemeindeeigene Betriebe, auch in Form von Betrieben mit marktbestimmter Tätigkeit
  • konfessionelle Einrichtungen und Vereine
  • land- und forstwirtschaftliche Betriebe 
  • Projektkonsortien bei Projekten ab 5.000 m2 Bruttokollektorflache

Was wird gefördert?

Projekt „Solare Großanlagen“

Im Rahmen dieser Förderaktion werden Investitionen in die Planung und Errichtung von Solaranlagen mit einer Kollektorfläche ab 100m² (außer in Themenfeld 5) gefördert, die bis spätestens 18 Monate nach Förderungszusage fertiggestellt sein müssen (Ausnahmen: EU-kofinanzierte Projekte bis spätestens 31.07.2023, Solare Großanlagen ab 5.000 m² bis spätestens 31.07.2025).

Dabei werden Solaranlagen in folgenden Einsatzbereichen gefördert:

  • solare Prozesswärme
  • solare Einspeisung in netzgebundene Wärmeversorgungen (Mikro-, Nah- und Fernwärmenetze)
  • hohe solare Deckungsgrade (über 20% des Gesamtwärmebedarfs) in Gewerbe und Dienstleistungsbetrieben
  • Solarthermie in Kombination mit Wärmepumpe inkl. PVT-Kollektoren
  • neue Technologien und innovative Ansätze (besondere Förderungsvoraussetzungen) 
  • Solare Großanlagen ab 5.000 m²

Die eingereichten Projekte müssen einen hohen Innovationsgehalt aufweisen und sollen technisch und ökonomisch multiplizierbar sein. Vor der Einreichung eines Antrags muss ein verpflichtendes Beratungsgespräch mit den vom Klima- und Energiefonds beauftragten, führenden österreichischen Solarthermie-ExpertInnen durchgeführt werden.

Von einem Gremium aus ExpertInnen ausgewählte Projekte, werden zur Teilnahme an der Begleitforschung verpflichtet. Während zumindest eines Jahres des Anlagenbetriebes, werden Daten gesammelt, ausgewertet und daraus Erkenntnisse bezüglich des Optimierungspotentials großer Solaranlagen gezogen.

Machbarkeitsstudie „Solare Großanlagen“

Zusätzlich wird weiterhin die Planung und Projektierung von Großprojekten mit mehr als 5.000 m² Kollektorfläche unterstützt. Es können neben gesamthaften Machbarkeitsstudien auch organisatorisch-wirtschaftliche Machbarkeitsstudien, die auf ein bestehendes technisches Konzept aufbauen, angeboten werden. Die Studie soll für ein konkretes Vorhaben erstellt werden und die Machbarkeit einer großen Solarthermieanlage, eingebettet in ein übergeordnetes Energiesystem behandeln.

Genaue Informationen für Ihr Projekt finden Sie im Leitfaden und auf der Website des Klima- und Energiefonds.

Wie verläuft der Förderungs-Prozess?

Förderungsabwicklung
Kommunalkredit Public Consulting
Serviceteam Solare Großanlagen 
T: 01/31 6 31-723
F: 01/31 6 31-104 
umwelt(at)kommunalkredit.at


Begleitforschung

AEE - Institut für Nachhaltige Technologien (www.aee-intec.at)
DI Walter Becke
T: 03112/5886-231
F: 03112/5886-18
w.becke(at)aee.at

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