Thermische Sanierungen und Umstieg auf eine klimafreundliche Heizung

EINE FÖRDERUNGSAKTION DER ÖSTERREICHISCHEN BUNDESREGIERUNG ZUM THEMA „SANIERUNG UND KESSELTAUSCH: KLIMAFITTE GEBÄUDE FÜR SCHUTZBEDÜRFTIGE“

Gefördert werden Maßnahmen zur Verbesserung des Wärmeschutzes von Gebäuden die älter als 20 Jahre sind und überwiegend zur Unterbringung einkommensschwacher oder schutzbedürftiger Personen dienen. Ebenso wird die Installation einer klimafreundlichen Heizung (Anschluss an Nah-/Fernwärme, Holzheizung oder Wärmepumpe) gemeinsam mit der thermischen Sanierung oder als Einzelmaßnahme in sanierten Gebäuden gefördert.
Die Förderung beträgt bis zu 100 % der anfallenden Nettokosten. Für diese Förderung steht ein Budget von insgesamt 45 Mio. Euro zur Verfügung. Die Projekte müssen bis spätestens 30.06.2025 vollständige Endabrechnungsunterlagen vorlegen.

Wer wird gefördert?

Einreichen können gemeinnützige Organisationen, Vereine und konfessionelle Einrichtungen, die auf der „Liste spendenbegünstigter Einrichtungen“ des Bundesministeriums für Finanzen gelistet sind, sowie Gemeinden, die ein Gebäude überwiegend zur Unterbringung einkommensschwacher bzw. schutzbedürftiger Personen im Rahmen einer karitativen/gemeinnützigen Einrichtung betreiben bzw. besitzen.

Von den zur Förderung umfassten Einrichtungen ausgenommen sind gewinnorientiert geführte Einrichtungen, dazu zählen insbesondere Altenheime oder Pflegeheime sowie Sozialberatungsstellen, Ferienheime, Internate, Tagesbetreuungsstätten und Einrichtungen ohne überwiegende Wohnnutzung.

Was wird gefördert?

Gefördert werden

  1. die thermische Sanierung von Gebäuden die zum Zeitpunkt der Antragstellung älter als 20 Jahre sind (Datum der Baubewilligung), überwiegend der Unterbringung einkommensschwacher und schutzbedürftiger Personen dienen und zumindest 300 m² Bruttogrundfläche für diese Nutzung aufweisen, sowie
  2. die Installation einer klimafreundlichen Heizung in einem Gebäude zur Unterbringung einkommensschwacher bzw. schutzbedürftiger Personen. Dazu zählen der Anschluss an Fernwärme sowie die Installation von Holzzentralheizungen oder Wärmepumpen, wenn die Errichtung eines Fernwärmeanschlusses nicht möglich ist. Klimafreundliche Heizungen werden nur gemeinsam mit thermischen Sanierungsmaßnahmen oder in Gebäuden gefördert, die bereits thermisch saniert wurden.

Voraussetzung für die Förderung ist die überwiegende Nutzung des Gebäudes zur Unterbringung einkommensschwacher bzw. schutzbedürftiger Personen (mehr als 50% der beheizten Bruttogrundfläche oder der Nutzfläche). Untergeordnete Anteile für andere Nutzungen (wie z.B. Werkstätten, Nahversorger, Gastronomie) werden in reduziertem Förderungsausmaß mitgefördert.

Genaue Informationen für Ihr Projekt finden Sie im Informationsblatt

Wie verläuft der Förderungs-Prozess?

Unser Erklärvideo zeigt den einfachen Weg zu Ihrer Umweltförderung - schnell und unkompliziert.

Serviceteam „Sanierung und Kesseltausch: klimafitte Gebäude für Schutzbedürftige“
T: 01/31 6 31-712
F: 01/31 6 31-104
umwelt(at)kommunalkredit.at