Förderungsaktion
E-Mobilität für Private 2020-2021

Fahrzeuge zur Personenbeförderung und zur Güterbeförderung

Förderungsaktion E-Mobilität für Private

Fahrzeuge zur Personenbeförderung und zur Güterbeförderung

Im Rahmen einer gemeinsamen Förderungsaktion des Bundesministeriums für Klimaschutz, Umwelt, Energie, Mobilität, Innovation und Technologie (BMK), der Autoimporteure, der Zweiradimporteure und des Sportfachhandels wird im Jahr 2021 die Anschaffung von Elektro-Fahrzeugen für den privaten Einsatz unterstützt.

Die Unterstützung setzt sich zusammen aus:

  • E-Mobilitätsbonusanteil“ der Fahrzeugimporteure beim Ankauf des Fahrzeugs, welcher unabhängig von etwaigen zusätzlichen Nachlässen von Fahrzeugimporteuren gewährt wird.
  • „E-Mobilitätsbonusanteil“ (E-Mobilitätsförderung) des Bundes aus Mitteln des BMK.

Im Rahmen dieser budgetär und zeitlich begrenzten Förderungsaktion werden Fahrzeuge mit Elektro-, Brennstoffzellen- sowie Plug-In-Hybrid-Antrieben und (E-)Transporträder („Lastenräder“) unterstützt.

Die Registrierung sowie die formelle Einreichung von Förderungsanträgen sind ausschließlich online möglich. Registrierungen können in Abhängigkeit der zur Verfügung stehenden Budgetmittel bis längstens 31.03.2022 eingebracht werden. Nach erfolgreicher Registrierung muss innerhalb von 24 Wochen der Antrag gestellt werden. Bitte beachten Sie, dass die Rechnung zum Zeitpunkt der Antragstellung nicht älter als sechs Monate sein darf.

Wer wird gefördert?

Förderungsmittel werden für Privatpersonen bereitgestellt.

Was wird gefördert?

Gefördert wird die Anschaffung von Elektro-PKW der Klassen M1 und N1 sowie (E-)Transporträder, E-Mopeds, E-Motorräder und E-Leichtfahrzeuge, darüber hinaus E-Ladeinfrastruktur. Die folgende Tabelle gibt einen Überblick über die förderbaren Fahrzeuge, den dafür notwendigen Bonusabzug auf der Rechnung und die Pauschalfördersätze des Bundes.

Bitte beachten Sie: E-Fahrräder (E-Bikes) können nicht gefördert werden.

Fahrzeug

Fahrzeugklasse

Importeursanteil

Pauschalförderung

Fahrzeuge mit reinem Elektroantrieb

M1, N1

2.000

3.000

Brennstoffzellenfahrzeuge

M1, N1

2.000

3.000

Plug-In Hybridfahrzeuge

M1, N1

1.250

1.250

Range Extender und Reichweitenverlängerer

M1, N1

1.250

1.250

(E-)Transporträder

-

150

850

E-Mopeds

L1e

350

450

E-Motorräder

L3e

500

700

E-Leichtfahrzeuge

L2e, L5e, L6e, L7e

-

1.300


Bitte beachten Sie, dass die Förderung mit 50 % der umweltrelevanten Investitionskosten begrenzt ist und damit auch geringer als die Förderungspauschale sein kann.

Für PKW gilt: Die vollelektrische Reichweite muss mindestens 50 km betragen. Der Brutto-Listenpreis (Basismodell ohne Sonderausstattung) des PKW darf 60.000 Euro nicht überschreiten.

Fahrzeuge und Ladeinfrastruktur müssen mit Strom aus erneuerbaren Energieträgern betrieben werden. Fahrzeugmodelle PHEV, REEV und REX mit Dieselantrieb sind von einer Förderung ausgeschlossen.

Die Förderungspauschalen für E-Ladeinfrastruktur betragen:

  • 600 Euro für ein intelligentes Ladekabel oder
  • 600 Euro für eine Wallbox (Heimladestation) in einem Ein-/Zweifamilienhaus oder
  • 900 Euro für eine intelligente OCPP-fähige Wallbox in einem Mehrparteienhaus als Einzelanlage oder
  • 1.800 Euro für eine intelligente OCPP-fähige Ladestation bei Installation in einem Mehrparteienhaus als Teil einer Gemeinschaftsanlage 

Wie verläuft der Förderungs-Prozess?

  • Antrag

    Zeitpunkt der Antragstellung
    Die Einreichung für die Förderungsaktion verläuft in einem 2-stufigen Verfahren (Schritt 1 – Registrierung, Schritt 2 – Antragstellung). Um einen Antrag auf Förderung stellen zu können, muss sich der/die AntragstellerIn zunächst registrieren. Die Registrierung (Schritt 1) ist ausschließlich online und bis zum Ausschöpfen der zur Verfügung stehenden Budgetmittel möglich.

    Nach erfolgter Registrierung sind die Förderungsmittel des Bundes für Ihr Fahrzeug reserviert. In einem Bestätigungs-E-Mail erhalten Sie einen individuellen Zugangs-Link zu der für die Antragstellung vorgesehenen Online-Plattform. Der Link ist 24 Wochen ab Registrierung gültig. Innerhalb dieser 24 Wochen muss die Lieferung, Bezahlung und Zulassung des Fahrzeuges und die Antragstellung über die Online-Plattform erfolgen. Die Registrierung sollte daher erst dann durchgeführt werden, wenn sichergestellt ist, dass die Anmeldung des Fahrzeuges innerhalb der 24-wöchigen Frist möglich ist und alle für die Antragstellung notwendigen Unterlagen innerhalb dieser Frist vorliegen.

    Bitte beachten Sie außerdem, dass ausschließlich Rechnungen bzw. Leasingverträge anerkannt werden können, welche den E-Mobilitätsbonusanteil sowie die zugehörige Erklärung enthalten. Bei leasingfinanzierten Fahrzeugen ist eine Depotzahlung bzw. Vorauszahlung zumindest in der Höhe der Förderung (netto) erforderlich.

    Ist das Fahrzeug bereits angemeldet und Sie haben alle Unterlagen, können Sie die Registrierung und Antragstellung auch unmittelbar nacheinander durchführen.

    Diese Unterlagen benötigen Sie zur Antragstellung:

    • Rechnung(en) über die Anschaffung des Fahrzeuges/der E-Ladeinfrastruktur
    • das unterfertigte Formular Förderungsabrechnung
    • Zulassungsbescheinigung bei Fahrzeugen mit Straßenzulassung
    • im Fall einer Leasingfinanzierung: Leasingvertrag inkl. Depotzahlung
    • einen Nachweis über den Einsatz von Strom aus 100 % erneuerbaren Energieträgern
    • Bei Installation einer Wallbox (Ladestation): Rechnung und Bestätigung des ausführenden Elektroinstallateurs, gegebenenfalls auch einen Nachweis darüber, dass es sich um eine Gemeinschaftsanlage und/oder ein Mehrparteienhaus handelt
    • Bei Anschaffung eines intelligenten Ladekabels: Rechnung über das intelligente Ladekabel

    Eine genaue und maßnahmenbezogene Checkliste finden Sie im Leitfaden.

    Sie haben die Möglichkeit, sich bis zum Ausschöpfen der zur Verfügung stehenden Budgetmittel zu registrieren.
    Hier geht es zur Online-Registrierung für E-PKW und Ladeinfrastruktur für Privatpersonen.

    Sie können hier einen PKW gemeinsam mit Ladeinfrastruktur, aber auch einen PKW ohne Ladeinfrastruktur und eine Ladeinfrastruktur ohne Fahrzeug registrieren.

    Hier geht es zur Online-Registrierung für E-Leichtfahrzeuge für Privatpersonen.
    Hier geht es zur Online-Registrierung für (E-)Transporträder für Privatpersonen.

    Rechtliche Grundlagen finden Sie hier.

    Für Projekte aus den unten aufgeführten Bundesländern kann bei Vorliegen der Anspruchsvoraussetzungen eine Landesförderung gewährt werden:

    Niederösterreich

    Tirol

    Diese wird mit Ihrem Förderungsantrag ebenfalls beantragt und durch die KPC geprüft. Weitere Informationen finden Sie hier: Landesförderungen

    Darüber hinaus kann es auch in anderen Bundesländern Förderungen geben, die nicht von der KPC abgewickelt werden. Informationen hierzu erhalten Sie beim Amt der Landesregierung Ihres Bundeslandes. 

    Zur Online-Registrierung

    Online-Registrierung für E-PKW für Privatpersonen. Sie können hier einen PKW gemeinsam mit Ladeinfrastruktur, aber auch einen PKW ohne Ladeinfrastruktur und eine Ladeinfrastruktur ohne Fahrzeug registrieren.

    Online-Registrierung für E-Leichtfahrzeuge für Privatpersonen.
    Online-Registrierung für (E-)Transporträder für Privatpersonen.
    Budget-Information.

  • Auszahlung

    Die MitarbeiterInnen der KPC prüfen Ihre vollständig eingereichten Unterlagen und legen sie dem Präsidium des Klima- und Energiefonds zur Genehmigung vor. Nach erfolgter Genehmigung erhalten Sie von uns direkt ein Auszahlungsschreiben, mit welchem der Förderungsvertrag zustande kommt. Anschließend werden die Förderungsmittel auf Ihr Konto überwiesen. Gemeinsam mit dem Auszahlungsschreiben erhalten Sie einen Aufkleber, der am geförderten Elektro-Fahrzeug gut sichtbar anzubringen ist. Die MitarbeiterInnen der KPC prüfen Ihre vollständig eingereichten Unterlagen und legen sie dem Präsidium des Klima- und Energiefonds zur Genehmigung vor. Nach erfolgter Genehmigung erhalten Sie von uns direkt ein Auszahlungsschreiben, mit welchem der Förderungsvertrag zustande kommt. Anschließend werden die Förderungsmittel auf Ihr Konto überwiesen. 

    Wir weisen Sie darauf hin, dass auch im Anschluss an die Auszahlung der Förderungsmittel über die verpflichtende Behaltedauer des Fahrzeuges von 4 Jahren die im Vertrag geregelten Pflichten wie u.a. Nachweis über den Bezug von Strom aus ausschließlich erneuerbaren Energieträgern, zu erfüllen sind. Die Einhaltung derselben wird von uns stichprobenartig kontrolliert.

    Die MitarbeiterInnen der KPC prüfen Ihre vollständig eingereichten Unterlagen und legen sie dem Präsidium des Klima- und Energiefonds zur Genehmigung vor. Nach erfolgter Genehmigung erhalten Sie von uns direkt ein Auszahlungsschreiben, mit welchem der Förderungsvertrag zustande kommt. Anschließend werden die Förderungsmittel auf Ihr Konto überwiesen. Gemeinsam mit dem Auszahlungsschreiben erhalten Sie einen Aufkleber, der am geförderten Elektro-Fahrzeug gut sichtbar anzubringen ist.

    Die MitarbeiterInnen der KPC prüfen Ihre vollständig eingereichten Unterlagen und legen sie dem Präsidium des Klima- und Energiefonds zur Genehmigung vor. Nach erfolgter Genehmigung erhalten Sie von uns direkt ein Auszahlungsschreiben, mit welchem der Förderungsvertrag zustande kommt. Anschließend werden die Förderungsmittel auf Ihr Konto überwiesen. Gemeinsam mit dem Auszahlungsschreiben erhalten Sie einen Aufkleber, der am geförderten Elektro-Fahrzeug gut sichtbar anzubringen ist.

    zustande kommt. Anschließend werden die Förderungsmittel auf Ihr Konto überwiesen. Gemeinsam mit dem Auszahlungsschreiben erhalten Sie einen Aufkleber, der am geförderten Elektro-Fahrzeug gut sichtbar anzubringen ist. �rder��4jsP

Serviceteam e-Mobilität für Private
T: 01/31 6 31-733
F: 01/31 6 31-99733 
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