EU Innovation Fund Workshop

Wien, Mittwoch 18.09.2019

Das Bundesministerium für Nachhaltigkeit und Tourismus (BMNT) lud heute gemeinsam mit der Europäischen Kommission zum Workshop "EU Innovation Fund".

Der EU Innovation Fund wird von 2020 bis 2030 Demonstrationsvorhaben im Bereich innovativer Technologien und bahnbrechender industrieller Innovationen zur Reduzierung des CO2-Ausstoßes fördern. Insgesamt werden für Projekte in der energieintensiven Industrie, Erzeugung erneuerbaren Energie, Energiespeicherung sowie CCU und CCS, zumindest 450 Millionen Emissionszertifikate (abhängig vom Preis der Emissionszertifikate, in etwa 10 Milliarden Euro an Fördermitteln) zur Verfügung stehen. Mehr Informationen dazu finden sie hier.

Rund 80 Vertreterinnen und Vertreter aus Politik, der Industrie und branchennahen Institutionen nahmen an dem Workshop teil. Nach der Begrüßung durch Sektionschef Jürgen Schneider gab Christian Holzleitner von der Generaldirektion Klima der Europäischen Kommission einen Überblick zum Innovation Fund, der 2020 starten wird. Die darauffolgende Mischung aus kurzen Informationsvorträgen vom Blickwinkel der Förderungsstellen (KPC und Klimafonds) gesehen und Erfahrungsberichten österreichischer Projekte mit anschließender Diskussion förderte viele Ideen und Erkenntnisse zu Tage.

Primäres Ziel der heutigen Veranstaltung war es einerseits österreichische Projekte zu präsentieren, die bei der Realisierung von CO2-mindernden Technologien im Rahmen des EU Innovation Fund in Frage kommen, und andererseits Kriterien und mögliche Herausforderungen zukünftiger, erfolgreicher Ausschreibungen des Innovation Fund zu diskutieren. 

Programm EU Innovation Fund Workshop 2019

Vorträge zum Download:

Präsentation Klima- und Energieziele 
SC Jürgen Schneider, Bundesministerium für Nachhaltigkeit und Tourismus

A Clean Planet for all
Christian Holzleitner, Generaldirektion Klima, Europäische Kommission

Fit-Initiative Vorzeigeregion Energie
Theresa Vogel, Klima- und Energiefonds

Best Practice, nationale Initiativen und mögliche Synergien
Klaus Frühmann, Kommunalkredit Public Consulting

Best Practice, Nationale Initiativen, Synergien
Urban Peyker, Österreichische Forschungsförderungsgesellschaft

Upscaling of green hydrogen for mobility and industry - UpHy
Dirk Langhammer, OMV AG

Flexibilität und Großwärmespeicher als essentielle Elemente einer nachhaltigen Wärmeversorgung
Ingo Leusbrock, AEE Intec

Bestehende EU und nationale Förderungen - Erfahrungen - Herausforderungen
Richard Stöckl, Wirtschaftskammer Tirol

Erfahrungen mit europäischen Innovationsförderungen am Beispiel des NER300-Projekts Windpark Handalm
Christian Orthofer, Energie Steiermark AG

Urheberrecht: Hmelnitkaia Ana / Shutterstock.com